Oliver R. Meschnig
Oliver R. Meschnig ist Künstler, Entwickler und Autor. Er wurde 1981 in Villach geboren und lebt und arbeitet in Wien. In der Spätphase seines Studiums spezialisierte er sich auf interkulturelle Philosophie und Kunstphilosophie, die nicht nur den Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit markierte, sondern auch ein zentrales Thema in seinen Werken darstellt. Diese sind vor allem durch Kontraste gekennzeichnet, sowohl thematisch als auch materiell. Nach dem Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit im Jahr 2019 fanden mehrere Ausstellungen im In- und Ausland statt, unter anderem in Berlin, Madrid, New York, Prag und Wien. Meschnigs Œvre knüpft nahtlos an sein philosophisches Arbeiten und Denken an. Es reicht von kontrastreicher Aktionsmalerei über digital-analoge Objektbilder bis hin zu raumgreifenden Installationen. Seine Werke regen zum Nachdenken an durch anachronistische Konfrontationen, einen kraftvollen, performativen Stil und komplexe Denkstrukturen, die immer wieder über das Bild hinausgehen. Scheinbar unvereinbare Dichotomien stehen sich gegenüber und ergänzen sich, heben sich gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig. Geschickt verbindet er die Themen der Junk Art mit dem ruhigen Stil des Informel, ohne in einen oberflächlichen Eklektizismus zu verfallen. Stark beeinflusst von Nietzsches Kunstphilosophie spiegelt sich der Rausch als performative Stilgrundlage in den Arbeiten des Künstlers wider. Inhaltlich setzt sich der Künstler kritisch mit aktuellen Entwicklungen und Veränderungen in Gesellschaft, Medien und Individuum auseinander. Dabei geht es ihm um die Entlarvung vermeintlicher Dualitäten, die sich bei näherer Betrachtung oft als verschiedene Seiten einer Medaille erweisen: So stehen sich beispielsweise alte Zeitungen aus den 1930er Jahren und moderne Festplatten in einer anachronistischen Konfrontation gegenüber, um die Frage nach der Halbwertszeit und Relevanz menschlichen Wissens und letztlich nach dem Wert von Fakten selbst zu stellen. Nicht nur die Philosophie, sondern auch sein Werdegang und seine Perspektive als Softwareentwickler spiegeln sich in den Arbeiten wider. Eine Bildskulptur und die in ihr arbeitende KI, bestehend aus in einen Bildschirm eingebauten Monitoren, überwachen und repräsentieren gleichzeitig ihre Betrachter. Die Perspektiven verschwimmen, der Betrachter wird zum Beobachteten, der Beobachtete wird zum Beobachter.
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landscapes of determinism II
Anbieter:Oliver R. MeschnigNormaler Preis 550€Normaler PreisVerkaufspreis 550€ -
no. 26
Anbieter:Oliver R. MeschnigNormaler Preis 400€Normaler PreisVerkaufspreis 400€